Pluviale und fluviale Hochwässer - wie EXTREM wird das neue "Normal" bei unzureichender Anpassung an klimawandelbedingte Änderungen

Kurzbeschreibung

In Österreich wird vorwiegend durch bauliche Schutzmaßnahmen sowie vorbeugend durch die Erstellung von Katastrophenschutzplänen vor den von Hochwässern und starkregenbedingten Überflutungen ausgehenden Gefährdungen geschützt. Mit Blick in die Zukunft ist zu erwarten, dass die bisher betrachteten Szenarien mit Bemessungsabflüssen und-niederschlägen aus historischen Beobachtungen nicht mehr dienlich sind und es klimawandelbedingt zu einer Erhöhung der hochwasserbedingten Gefährdung führt. Es stellt sich daher die Frage, wie „extrem“ die zukünftigen Bemessungs- und Restrisiko-Szenarien aus heutiger Sicht werden, wenn Anpassungsmaßnahmen ausbleiben, nicht, zu wenig oder falsch wirken. Außerdem soll im gegenständlichen Forschungsprojekt darauf eingegangen werden, inwiefern die in Gemeinden, Städten und Bundesländern bereits vorhandenen Katastrophenschutzpläne solche Szenarien bereits abbilden. Auf Basis von klimawandelbedingten Auswirkungen auf die Abflussbildung erfolgt eine Gefahrenanalyse und ein Vergleich mit bestehenden Grundlagendaten. Ein interaktiver Workshop mit Schlüsselpersonen des Katastrophenschutzes soll aufzeigen, welche Anpassungsstrategien möglich sind, um Städte und Siedlungen nachhaltiger und widerstandsfähiger (SDG 11) zu machen sowie Ökosysteme und hier im speziellen Wälder zu schützen und nachhaltig zu bewirtschaften (SDG 15).