#mypart - Sensibilisierung für die große Wirkung kleiner Beiträge zum Klimaschutz

Kurzbeschreibung

In der Lebensrealitat Jugendlicher spielt Nachhaltigkeit haufig eine untergeordnete Rolle. Durch die COVID-19-Pandemie ist die Klimaproblematik im gesellschaftlichen Diskurs in den Hintergrund geruckt und hat im Alltagsleben einen geringen Stellenwert. Gleichzeitig sind Gewohnheiten inn Alltag dominant und haufig ein Stolperstein, wenn es darum geht die Bevolkerung zu nachhaltigem Verhalten zu motivieren. Junge Menschen werden zukunftig besonders von den Klimafolgen betroffen sein und sind zudem gute Multiplikator*innen, wenn es darum geht, gesellschaftlichen Wandel anzusto0en. Um Jugendlichen fruhzeitig die Folgen ihres Verhaltens auf die Umwelt aufzuzeigen, mussen diese dabei unterstutzt werden sich ihrer Routinen und ihres Handlungsrahmens bewusst zu werden. Nicht selten fuhlen sich Jugendliche ohnmachtig gegenuber der Klimathematik, da sie ihren eigenen Einflussbereich unterschatzen. Deshalb ist herauszustreichen, dass ihr Handeln nicht fur sich selbst steht, sondern sie mit geeigneten Strategien in der Lage sind ihre soziale Umgebung zu aktivieren und zu verandern. Das Projekt #mypart unterstutzt Schuler*innen des GRG Wien 21 bei der Auseinandersetzung mit Klimathemen und Gewohnheiten, indem von den Schuler*innen Strategien fur verschiedene Verhaltenstypen entwickelt werden, die zu einem nachhaltigen Verhalten bewegen sollen. Workshops zu naturraumlichen Gegebenheiten und der Forschung zu Motiven, Einstellungen und Anderungsbarrieren unterstutzen die Schuler*innen dabei, konkrete "Change-Strategien" fur unterschiedliche Alltagsbereichen (z.B. Mobilitat, Abfall, Konsum) zu erarbeiten. Diese Strategien fokussieren jeweils auf einen konkreten Verhaltenstyp und werden an Vertreter*innen dieses Typs inn eigenen sozialen Umfeld hinsichtlich der Wirksamkeit getestet. Anschlie8end werden die Erfolgsfaktoren verschiedener Strategien herausgearbeitet, um Empfehlungen fur die Aktivierung der Verhaltenstypen zu formuliert. Der personliche Fortschritt der Schuler*innen wird durch zwei Befragungen dokumentiert.