Kurzbeschreibung
Darstellung der Möglichkeit den Lösungsansatz in weiteren Projekten kostengünstig anzuwenden Einerseits soll das Projekt betreffend die optimale Ausrichtung der PV-/Speicherlösung Erkenntnisse für künftige Projekte zeigen (Abstimmung Pumpen/Batteriespeicher). Aktuell besteht in zahlreichen Gemeinden großes Interesse an einer krisensicheren Trinkwasserversorgung. Andererseits zeigt das Projekt Lösungsansätze für die Aktivierung der Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende. Tulln ist bereits als "Stadt des Miteinanders" bekannt und möchte hiermit einen weiteren Schritt in die zivilgesellschaftliche Energiezukunft setzen. Mithilfe der Tulln Energie (100% Tochter der Stadt) soll gemeinsam mit der Bevölkerung die Energieversorgung in Form einer Energiegemeinschaft aufgestellt werden. Darstellung des Innovationsgehalts der geplanten Solarthermieanlage Die zentrale PV-Anlage wird auf einer Altlast errichtet. Somit wird ein klares Zeichen gegen beliebigen Bodenverbrauch gesetzt und die Notwendigkeit der Effizienz der Bodennutzung unterstrichen. Die ehemalige Deponie Tulln bietet jedoch spezielle Standortanforderungen, u.a. wird mit erhöhtem Aufwand bei der Errichtung der Fundamente gerechnet. Aufgrund der Instabilität des Bodens werden umfangreiche Punktfundamente notwendig sein. Ein weiterer innovativer Ansatz ist die Anwendung der Speicherbatterien. Einerseits sollen die zwei neuen Speicher mit einem Bruttospeichervolumen von 150 kWh zur krisensicheren und dekarbonisierten Trinkwasserversorgung beitragen. Andererseits gilt es mittels dem Monitoringsystem und einer intelligenten Steuerung die Rolle der Batteriespeichersysteme in der Energiegemeinschaft zu definieren. Beitrag des Vorhabens zur Erreichung der Programmziele und Ausschreibungsinhalte Die Zivilgesellschaft soll in diesem Projekt an der Energiewende aktiv teilnehmen. Mit der partizipativen Herangehensweise bei der Gründung der Energiegemeinschaft möchte der Antragsteller die Bevölkerung umfangreich aktivieren und motivieren. Letztendlich wird sich eine erfolgreiche Energiegemeinschaft in der Abgleichung des Last- und Produktionsprofils widerspiegeln. Diese Ausgleiche werden netz- und systemdienlich, sowie emissionsmindernd sein, was sich bei diesem Anwendungsbeispiel zeigen wird. Die Integration der PV-Anlage gemeinsam mit den Speicheranlagen sowohl in die kommunale Infrastruktur wie auch in die zivilgesellschaftliche Energiegemeinschaft kann künftig breit ausgerollt und angewendet werden. Mit diesem Projekt sollen technische Erkenntnisse sowie die zivilgesellschaftliche Aktivierung für die Energiewende erzielt werden. Die Erkenntnisse und Erfahrungen werden breit gestreut.