Kurzbeschreibung
Die geplante Photovoltaikanlage soll über den Stand der Technik hinaus gehen und als Anwendungsbeispiel des modernen Bürobaus dem Kunden Ideen für die Umsetzung eines nachhaltigen Gesamtkonzepts geben. Die einzelnen Anlagenteile werden in die Hauptverteilung integriert um alle Allgemeinverbraucher wie Allgemeinflächen, Heizung, Klima und Lüftung sowie die Elektromobilität und den Hauptmieter mit Strom aus erneuerbarer Energie zu versorgen. Darstellung der Möglichkeit den Lösungsansatz in weiteren Projekten kostengünstig anzuwenden Durch die gewonnenen Erkenntnisse der Installation (Besonders in den Isolierglasbereichen) können Synergieeffekte mit den anderen Gewerken (Fenster- und Fassadenbauer) entwickelt werden. Mit dem Modulhersteller wurden auch bereits Gespräche geführt die geplanten Module günstiger und damit auch flächendeckend zu Einsatz zu bringen. Besonders schließt dies die verschiedenen Zellabstände und den Silikonverbund ein. Darstellung des Innovationsgehalts Der Innovationsgehalt setzt sich unserer Meinung nach aufgrund der verwendeten Technologien und der unterschiedlichen Anwendungsbeispiele zusammen. Die Unterscheidung zu herkömmlich eingesetzten Modulen bilden unter anderem folgende Punkte die später näher beschrieben sind: - Semitransparenz (besonders bei der Verbauung der Fensterflächen) - Sonnenschutz bzw. Schutz vor Überhitzung der Räume - Bifazialität zur Erhöhung der Erträge- Ersatz der Einbettungsfolien durch Silikonverbund- zusätzlicher Schallschutz (Silikonverbund) - erhöhter Brandschutz (Silikonverbund) - zusätzlicher Einsatz von Bypass Dioden im Zellverbund gegenüber herkömmlichen Modulen Beitrag des Vorhabens zur Erreichung der Programmziele und Ausschreibungsinhalte Durch die Gebäudeintegrierten Photovoltaikmodule werden sonst oft brach liegende Gebäudeteile für die Erzeugung von regenerativem Strom aus der Sonne herangezogen. Die meist kleinen Dachflächen reichen nicht aus, um die Gebäude mit genügend Strom zu versorgen. Das Ziel der Energieautonomie wird bei diesem Projekt nicht nur durch die Aktivierung der Fassadenflächen erreicht, sondern auch die sonst ertragsärmeren Wintermonate mitberücksichtigt. Fassadenflächen eignen sich in dieser Zeit aufgrund der tief stehenden Sonne besonders gut zur Stromerzeugung. Außerdem kann der Schnee die Anlage nicht beeinträchtigen, was zu kürzeren Ausfallzeiten führt. Ohne die Aktivierung der Gebäudefassaden wird das Ziel von 100% Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2030 nur äußerst schwer erreichbar sein. Dieses Projekt liefert nicht nur für das Gebäude selbst einen Beitrag sondern als Vorbildwirkung auch für andere Bauvorhaben.