Kurzbeschreibung
Im Dialogprozess zum Masterplan Tourismus wurden unter anderem Auswirkungen des Klimawandels, die rasche Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen zur Eindämmung des Klimawandels und die damit in Zusammenhang stehende Raumnutzung thematisiert. Das dokumentiert das Bewusstsein, dass auch der Sektor Tourismus von den Folgen des Klimawandels betroffen ist. Aufgrund der Heterogenität an Dienstleistungen in diesem Sektor stehen jedoch besonders ökonomische Einzelinteressen im Vordergrund und Vernetzungsstrukturen zur Begegnung der anstehenden Herausforderungen sind aufgrund des Wettbewerbs auf Betriebs- und Destinationsebene ausbaufähig. Ziel des Projektes ist daher ein Musterbeispiel zu entwickeln, das eine beispielhafte optimale Vernetzung und Kommunikationder betroffenen Akteurein einer ausgewählten Destination darstellt. Auf Basis von nationalen Strategien werden die Handlungsfelder und Schnittstellen in Bezug auf Klimaschutz (Energiewende), der Anpassung an den Klimawandel und raumrelevanter Auswirkungen im Sommertourismus erhoben. In einer ausgewählten Tourismusdestination wird im Rahmen eines Workshops eine Stakeholderanalyse durchgeführt. Die dabei erarbeitete Stakeholder-Matrix stellt die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten gegenüber den übergeordneten Zielen dar und bildet somit die Basis für das Musterbeispiel, das optimale Kommunikationsflüsse von Akteurinnen und Akteuren darstellt, um sich der klimagerechten Verantwortung stellen zu können.