Einfluss von unterschiedlichen Ernährungsweisen auf Klimawandel und Flächeninanspruchnahme in Österreich und Übersee (DIETCCLU)

Kurzbeschreibung

Die Ernährung hat große Auswirkungen auf Klimawandel, Ressourcennutzung, Biodiversität und Gesundheit. Gegenwärtige Ernährungsweisen in Österreich verursachen besonders hohe Treibhausgas(THG)-Emissionen und viele weitere negative Umwelteffekte, die auch mit der Landnutzung in Übersee verbunden sind. Zu den Zielen des Projekts DIETCCLU gehören zum einen die Berechnung sowie der Vergleich der, bei verschiedenen Ernährungsweisen entstehenden THG-Emissionen entlang des gesamten Lebenszyklusder aufgenommenen Lebensmittel. Dabei wird die durchschnittliche, österreichische Ernährungmit einer von der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE)empfohlenen Ernährungsweisesowie mit einer ovo-lacto-vegetarische und veganen Variante verglichen. Die Wirkungen hinsichtlich THG-Emissionen von konventionellen und biologischen Lebensmitteln werden gleichfalls aufgezeigt. Zum anderen werden die Auswirkungen der Ernährungsvarianten auf Flächenverfügbarkeit im Inland–und Überseebezüglich wichtiger landwirtschaftlicher Importgüter wie Sojafuttermittel und Palmöl–dargestellt. Die Ernährungsvarianten werden in einem ersten Schritt im Hinblick auf die wichtigsten Produktgruppen und verzehrten Mengen sowie Kilokalorien auf Basis des österreichischen Ernährungsberichts, statistischer Daten, Vorarbeiten sowie Literaturrecherchen und -auswertungen berechnet. Infolge der quantitativen Bilanzierung und Berechnung werden die THG-Emissionender Ernährungsvarianten auf Basis von CO2-Inventaren von verschiedenen Lebensmittelnunter Einbindung von Datenbanken resp. statistischen Datenbilanziert. Die Berechnung der Flächeninanspruchnahme der Ernährungsvarianten erfolgt abschließend u.a. anhand Ertragsdaten und landwirtschaftlichen Strukturdaten.